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Presse

Wr. Neustädter NÖN Nr. 37, 15.9.2021

Konzert für Wiener Neustadt, Bericht und tolle Kritik!

 

KRITIK

Konzert aus und für Wiener Neustadt

Klassik für alle, wo alles passte: die Programmauswahl, ihre Moderation sowie die Verstärkung, die auch Nuancen und die Klangbalance hörbar machte. Lediglich das Transparent hinter den Instrumentalisten war zu tief eingestellt. Vor allem überzeugte die künstlerische Qualität der geradezu professionellen Interpre-tationen unter dem unverzichtbaren Michael Salamon, der auch Eigenes beitrug: Der für ihn typische Kasematten Rag (UA), der ebendort demnächst eine attraktive Zugabe wäre, dazu eine Fassung von Beethovens "Für Elise" (ohne Klavier!) und der "Mondscheinsonate" (1. Satz mit Orchesterbegleitung). Liszts gleichartige Bearbeitung von Schuberts "Wandererfantasie" sowie der originale 1. Satz aus Beethovens "Pastorale" und seinem 1. Klavierkonzert mit der famosen Christine David waren als Rahmen für die Strauss-Ära die Höhepunkte. P.S. Dieser "Vorabend" sollte im Fest fest integriert sein, mit rechtzeitigen Details. (Vorbildlich ist etwa das jüngste Amtsblatt betreffend das Domkonzert am 4. Oktober.) Fazit: Die Musikschule ist ein wertvoller Schmelztiegel von E-und U-Musik.             g.s.

 

Wr. Neustädter NÖN 7.10.2020

Kritik zum Konzert "Eine kleine Nachtmusik" vom 2.10.2020.

Wr. Neustädter NÖN Nr. 37, 11.9.2018

Unterhaltung mit Tiefe bei Konzert

Das 2. Klassik Open Air Konzert war bei bewährtem Grundkonzept (Pro-gramm, Beschallung, Projektionen, denen allerdings die Pagoden links im Weg standen) künstlerisch ein ein-wandfreier Erfolg. Die Neustädter Instrumentalisten zeigten unter der präzisen und animierenden Leitung Michael Salamons ihren hohen Standard, so etwa im 1. Satz von Schuberts "Unvollendeter": ein Wechselbad der Gefühle von elegisch bis ekstatisch! Ebenso professionell gerieten Debussys "Cakewalk und Salamons „Ragtime“ sowie die Begleitung des Tenors Norbert Ernst bei Schubert und Bernstein, mit Elisabeth Flechl als Überraschungsgast zum Abschluss der „West Side Story“. Zum Ereignis wurde die intensiv ausgelotete Interpretation von Schuberts Romantik vom Träumerischen bis zum Dramatischen. Die große Spannweite seines eher dunklen, auch in der Höhe nicht angestrengten Timbres verwundert mich nicht, seit ich seine Wagner-Rollen (David, Loge, Erik) in Wien, Bayreuth und München sowie als Höhepunkt den Lohengrin in Marseille miterlebte. Vor seinem MET-Debüt in New York singt er am 11. November in einem Gedenkkonzert in der MilAk. gs

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