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Presse

Wr. Neustädter NÖN Nr. 37, 11.9.2018

 

Unterhaltung mit
Tiefe bei Konzert

Das 2. Klassik Open Air Konzert war bei bewährtem Grundkonzept (Pro-gramm, Beschallung, Projektionen, denen allerdings die Pagoden links im Weg standen) künstlerisch ein ein-wandfreier Erfolg. Die Neustädter Instrumentalisten zeigten unter der präzisen und animierenden Leitung Michael Salamons ihren hohen Standard, so etwa im 1. Satz von Schuberts "Unvollendeter": ein Wechselbad der Gefühle von elegisch bis ekstatisch! Ebenso professionell gerieten Debussys "Cakewalk und Salamons „Ragtime“ sowie die Begleitung des Tenors Norbert Ernst bei Schubert und Bernstein, mit Elisabeth Flechl als Überraschungsgast zum Abschluss der „West Side Story“. Zum Ereignis wurde die intensiv ausgelotete Interpretation von Schuberts Romantik vom Träumerischen bis zum Dramatischen. Die große Spannweite seines eher dunklen, auch in der Höhe nicht angestrengten Timbres verwundert mich nicht, seit ich seine Wagner-Rollen (David, Loge, Erik) in Wien, Bayreuth und München sowie als Höhepunkt den Lohengrin in Marseille miterlebte. Vor seinem MET-Debüt in New York singt er am 11. November in einem Gedenkkonzert in der MilAk. gs

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NÖ Nachrichten Woche 22/2017 vom 30. Mai 2017

 

Batik-Buntes bei "Piano & more"

WIENER NEUSTADT I Der Pianist und Komponist Roland Batik erstellte für den diesjährigen Start der Konzertserie ein exotisches, letztlich aber attraktives Programm rund um den Bösendorfer, u.a. auch mit einer Eigenkomposition. Unter seiner und Michael Salamons Leitung spielten im BORG-Festsaal, der übrigens sowohl optisch durch die Blickrichtung der Zuhörer auf das Grün des Schulhofs als auch akustisch durch den guten Besuch gewonnen hat, die Musizierenden ohne Podium auf gleicher Augen- und Ohrenhöhe mit dem Publikum. Der Applaus für die solistischen Darbietungen galt neben bewährten Profis wie Roland und Yuko Batik (Klavier), Raoul Herget (Tuba) und Cordula Schröck (Violine) mit Recht dem natürlichen Auftreten und souveränen Klavierspiel der 9-jährigen Soley Blümel. Nicht zuletzt sei das klangschöne Spiel des Streicherensembles der Orchesterakademie der J. M. Hauer Musikschule und der Wiener Neustädter Instrumentalisten hervorgehoben, die übrigens am Tag darauf maßgeblich an der grandiosen Wirkung der Schöpfungsmesse von Haydn beim Hochamt im Dom unter Herbert Gasser beteiligt waren. gs

 

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