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Programm

 

Alexander Glasunow

Thema und Variationen g-Moll

Thema – Moderato, Var. I , Var. II – Poco più mosso, Var. III – Tranquillo

Var. IV – Moderato scherzando, Var. V – Allegro moderato, Var. VI – Allegretto

 

Yuri Polunin

Concertino a-Moll für Klavier und Streicher

Klavier – Soley Blümel

 

Øystein Baadsvik

Ordner Seg für Tuba, Klavier und Streicher

Tuba – Raoul Herget

 

Roland Szentpáli

Allegro Fuoco für Tuba, Klavier und Streicher

Tuba – Raoul Herget | Klavier – Yuko Batik

 

Roland Batik

Fantasy for Strings, Solo Violin, Piano and Jazz Bass

Part 1: Introduction – With some blues feeling, Part 2: Going On

Leitung und Klavier – Roland Batik

Violine – Cordula Schröck | Jazz Bass – Richard Barnert

 

George Gershwin

Lullaby für Streicher

George Gershwin (Bearbeitung Johannes Holik)

Three Preludes für Klavier und Streichorchester

Prelude I – Allegro ben ritmato e deciso, Prelude II – Andante con moto e poco rubato, Prelude III – Allegro ben ritmato e deciso

Leitung und Klavier – Roland Batik

 

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Gedanken zum Programm

 

Alexander Glasunow, 1865-1936, russischer Komponist, war überaus produktiv (so komponierte er u. a. neun Sinfonien, sieben Streichquartette, drei Ballette und zwei Klavierkonzerte). Allgemein bekannt ist die Polonaise aus dem Ballett Les Sylphi­des aber auch sein Violinkonzert und einige Symphonien. Im Jahr 1895 komponier­te er ein Thema mit Variationen in g-Moll für Streichquintett, später arrangiert für Streichorchester. Das Werk ist fest im traditionellen russischen Stil mit einem ele­ganten und stattlichen Thema verwurzelt, gefolgt von einer Reihe von sechs Varia­tionen.

Das Concertino in a-Moll vonYuri Polunin, 1913–1982, Musikpädagoge in Moskau, wird von Kindern sehr gerne gespielt und ist eines der besten Stücke dieses Genres. Es ist in einem Satz komponiert, der bereits durchaus virtuose Passagen im Stile großer Konzerte aufweist.

Øystein Baadsvik, geb. 1966 in Trondheim, Norwegen, gehört zu den wenigen be­rufsmäßigen Tubasolisten der Welt. Über sein Stück Ordner seg (frei übersetzt: Alles OK) schreibt er: „Eines Tages im Februar ... schien zum ersten Mal in diesem Jahr die Sonne durchs Fenster. Zusammen mit der Sonne tauchte eine einfache, friedli­che Melodie auf, wie ein Geschenk, bereit, orchestriert zu werden."

Roland Szentpáli, geb. 1977, studierte Tuba in der Franz List Musik Akademie in Bu­dapest. Allegro Fuoco wurde für das Finale der Hungarian Brass Competiton 2006 im osteuropäischen Folklore-Stil geschrieben. Ursprünglich als Rezitalstück konzi­piert, erstellte er eine Fassung für Tuba, Streichquartett und Klavier, um die Wir­kung des Werkes noch zu steigern.

Die Fantasy for Strings, Solo Violin, Piano and Jazz Bass von Roland Batik entstand im Februar 2016 und ist Beate Linke Fischer und der Haydngesellschaft gewidmet. Das 2-teilige Werk ist ebenso wie On the Move Part 2 von jazzig- bluesigen Elementen getragen und hat romantisch lyrisch anmutenden Charakter. Auch hier gibt es Raum für Improvisation für die Soloinstrumente Violine, Klavier und Jazzbass.

George Gershwin, 1898 – 1937, war Protagonist des Symphonic Jazz mit Wer- ken, wie Rhapsody in Blue oder Porgy and Bess, in denen er einzigartig die Musik des amerikanischen Südens mit „klassischer“ Musik verband. Sein erstes Orch- ester­werk geht auf ein frühes Klavierstück zurück: Lullaby für Streicher. Dieses “Wiegen­lied” hatte Gershwin um 1919 zunächst als Klavierstück ge- schrieben, bevor er es für Streichquartett arrangierte. Stilistisch handelt es sich um eine Art “Ragtime-Wie­genlied”, inspiriert von Scott Joplins Stück Solace und wie dieses von langsamen Ragtime-Synkopen geprägt. Three Preludes sind Bei- spiele amer- ikanischer klassi­scher, von Stilelementen des Jazz geprägter Musik des frühen zwanzigsten Jahr­hunderts. Das erste ist im Charleston-Rhythmus gehalten, das zweite, in cis-Moll stellt eine Art Blues dar. Das letzte ist ein schneller Foxtrott und ist in es-Moll kom­poniert.

Quelle: Wikipedia

Karten:

Info Point Altes Rathaus (Hauptplatz 1-3, Wiener Neustadt)
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-13 Uhr, 13.30-18 Uhr | Sa 9-13 Uhr, Tel.: 02622/373-311
Sie erhalten Karten auch in allen Ö-Ticket Verkaufsstellen oder online unter www.oeticket.com
Die Abendkasse ist eine halbe Stunde vor Beginn geöffnet.

 

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